The curious case of Axel Mehmet

Wieder einmal geht es um meine Lieblingsfreunde aus der Mongolei.

Zwei Damen mittleren alters kamen also während der Mongolenzeit zu mir und gaben mir ihre Belege.
Da wir nicht zwangsweise die Pässe prüfen, wenn die Belege am gleichen Tag vom Zoll gestempelt wurden, war auch erstmal alles wie immer.

Etwas komisch war es allerdings, dass im Namensfeld der Formulare ‚Mehmet‘ stand und die Passnummer eine türkische war, die Adresse allerdings eine aus der Mongolei.
Da wir immer den kompletten Namen brauchen, hab ich ihr dann ein Formular mit der Bitte den kompletten Namen zu ergänzen zurückgegeben.
Sie zögerte dann kurz, schrieb ‚Axel‘ und kicherte ein bißchen mit ihrer Freundin.

Da ‚Axel Mehmet‘ mir kein bekannter türkischer Name war (und ich komme aus dem Wedding) habe ich dann doch mal nach dem Pass gefragt.
Axel Mehmet war natürlich nicht da und deshalb wurde das ganze erstmal zurückgeschoben, die Belege habe ich derweil behalten.
Irgendwann kamen sie dann wieder und meinten sie hätten ihn angerufen, er säße aber schon im Flugzeug, weshalb er nicht mehr selbst vorbeikommen kann.
Deshalb hätten sie gerne die Belege zurück. Das stand natürlich außer Frage, deshab meinte eine von beiden dann, Axel Mehmet würde in den kommenden Wochen wieder in Berlin sein und holt sein Geld dann selbst ab.

Ich bin gespannt, ich wollte schon immer jemanden sehen, der Axel Mehmet heißt.

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