Umbrella, ella, eh, eh, äh?

Eigentlich fing der Abend ja ganz schön an, wie immer war die Abendunterhaltung von Unterschichtenfernsehen geprägt, ich war kurz davor den DVD-Schrank zu durchsuchen, doch plötzlich sah ich die 3 unverkennbaren Buchstaben: VMA.
Früher waren die VideoMusicAwards immer durch vielfältige Genres, gute Musikvideos und interessante Auftritte positiv aufgefallen.
Um es kurz vorweg zu nehmen, ich habe es nicht lange ausgehalten. Um den Titel ‚Best Music Video of The Year‘ kämpfen inzwischen nicht mehr gut durchdachte und kreativ zum Text passende Videos, sondern ausschließlich(!) selbstdarstellerische HipHop und RnB Streifen.

Wie es also kommen musste, hat das am wenigsten schlechte Video gewonnen, vermutlich weil es bei den Juroren zur visuellen Reizüberflutung kam.
Na klar, man muss auch bedenken, je mehr Schnitte und tolle Effekte so ein Video hat, desto besser ist es. Wäre ja noch schöner, wenn man sich dazu jetzt noch eine Geschichte ausdenken muss.
Um also meine Meinung nicht nur auf Hörensagen und kurze Videoausschnitte stützen zu können, habe ich mir das Best Music Video of the Year und die Monster-Single of the Year (so ähnlich hieß glaub ich die Kategorie, die es früher wohl auch noch nicht gab) unter Qualen für Ohr und Auge nocheinmal komplett angeschaut.

Und, hatte ich gesagt, es würde nicht zum Text passen? Das ist natürlich richtig völliger Quatsch!
Die Hälfte des Videos wird völlig unmotiviert ein Schirm durch die Gegend gewirbelt und am Anfang und am Ende regnet es Funken… Da sag nochmal jemand, es werden sich keine Gedanken gemacht!
Die Quintessenz des Liedes (mach den Schirm auf, wenn es regnet!) wird im Video leider nicht hinreichend wiedergegeben, da der Schirm – sogar wenn es Funken vom Himmel regnet – geschlossen bleibt.
Aber naja, es ist ja auch ein Regenschirm und kein Funkenschirm.

Abschließend bleibt also festzuhalten, dass früher alles besser war und man sich auch auf die VMAs nicht mehr freuen muss.

Das wären meiner Meinung nach 2 Videos, die alle Kriterien für ein Video of the Year beinhalten:

Green Day – Walking Contradiction

Alien Ant Farm – These Days (für die Idee)

(Original veröffentlicht am 12. September 2007)

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