3st

Aus aktuellem Anlass, noch eine Geschichte, die mir zu (vermeintlich) die Wahrheit anpassenden Menschen eingefallen ist.

Vorweg wieder eine kurze Erklärung zum Prozedere: Um die Steuer erstattet zu bekommen, muss Ware innerhalb von 3 Monaten persönlich ausgeführt werden. Das geschieht in unserem Fall meist per Flugzeug und wird durch den Zoll mit Datumsstempel gekennzeichnet.
Habe ich also am 13.02.10 Eingekauft und führe die Ware am 15.04.10 aus ist alles in Ordnung. Führe ich die Ware erst am 01.06.10 aus, ist keine Erstattung mehr möglich.

Nun ist es so, dass an den Ausfuhrformularen oft sehr viele Belege hängen, die von unterschiedlichen Daten stammen, und der Einzelhandel auf dem Formular meist nur das Datum der Ausstellung des Formulars angibt.

Nun möchte ich hier keine Nation besonders benachteiligen, aber bei den Nachkommen des Dschingis Kahn ist meist doch etwas mehr Aufmerksamkeit gefragt.

So auch in diesem Fall. Eine Dame kam zu mir und hatte unter anderem ein Formular der Galeria Kaufhof mit einigen Belegen (um die 50 dürfte sich das sicher bewegt haben) dabei.

Beim kontrollieren der Belege (falls das hier irgendwann mal jemand unserer Kunden liest, JA wir kontrollieren sie wirklich, auch wenn es viele sind) ist mir dann aber etwas aufgefallen, was mir in dieser Form noch nie untergekommen ist.

Bei ca. der Hälfte der Belege war das Datum des Belegs fein säuberlich am Ende des Bons abgetrennt.

Da ich ja unseren Kunden nie etwas böses unterstelle gab ich die Belege ohne Datum zurück und gab der Frau zu verstehen, dass dort ‚irgendjemand‘ die Datumsangabe abgetrennt hat.

Sie war dann auch deutlich verwundert und meinte das ‚müsse‘ die Kassiererin gewesen sein.

Da unsere Kunden NIEMALS lügen würden, war das vermutlich auch der Fall!
(auch wenn mir besagter Fall in meinen immerhin anderthalb Jahren im Unternehmen noch nie untergekommen ist und die Kassiererin auch keinen Vorteil aus so einer Aktion gezogen hätte.)

Da der Einkaufswert der abgelehnten Bons im Bereich von ca. 500€ lag, hätte die Kundin daraus aber einen deutlichen Vorteil gezogen.

Ein Schelm wer böses dabei denkt…

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